Jana Landolt - wertschätzend, mutig, Essenz erkennend

Eigene Grenzen ausweiten können, auf meine Stärken vertrauen und mutig Neuland beschreiten gehören zu den erfüllendsten Erfahrungen, die ich in meinen bisherigen bald 50 Lebensjahren machen durfte.

In verschiedenen Situationen habe ich gelernt, Unsicherheit als Bereicherung und Chance für Entwicklung zu erleben. So beklage ich selten, was nicht ist. Lieber rufe ich beherzt etwas Neues ins Leben. Früher war ich eine eher ängstliche Person. Doch eines Tages beschloss ich, dass ich mich nicht mehr von meinen Ängsten leiten lassen wollte, sondern von meinen Träumen, Visionen und Hoffnungen.

Ich denke von Natur aus positiv, konstruktiv und lösungsorientiert. Danach handle ich auch, ich bin eine Macherin. Dies braucht manchmal Mut und Überwindung, doch mir ist sehr wichtig, die Verantwortung für mich und mein Wohlbefinden zu übernehmen. Dafür nehme ich die unbequeme Ausweitung meiner Komfortzone gerne in Kauf. Es gibt mir eine grosse Freiheit und Unabhängigkeit. Davon lasse ich mich leiten, das gibt mir Kraft, und diese Haltung prägt meine Arbeit als Coach.

Bye bye Superwoman

Meine Rolle als Mutter forderte mich vor allem in den ersten Jahren heraus, bisherige Vorstellungen über entspanntes Familienleben loszulassen. Ich musste  lernen, mich selbst in diesem Gefüge mit einem Partner und zwei Kindern nicht aufzugeben.

Länger als nötig vernachlässigte ich meine eigenen Bedürfnisse und Interessen. Ich machte zum Beispiel keine Musik mehr, was seit meiner Jugend ein bedeutender Teil meines Lebens gewesen war.

Ich hatte kaum Zeit für mich alleine und fühlte mich total fremdbestimmt. Vollzeit-Hausfrau war nicht meins, obwohl ich das Zusammensein mit unseren Kindern liebte. Ich pendelte zwischen Unter- und Überforderung. Daraus entwickelte ich einen Perfektionismus, der überhaupt nicht zu mir passte. Und ich lud mir zusätzlich übermenschlich viele Aufgaben aller Art auf.

Beinahe driftete ich in eine Erschöpfungsdepression. Glücklicherweise lernte ich dank professioneller Unterstützung die Kombination von Fürsorglichkeit und gesundem Egoismus. Mein ungesundes Superwoman-Selbstbild hängte ich an den Nagel, und ich begann mich wieder zu spüren.

Ich knüpfte mit Freundinnen ein Netzwerk von Familien, die einander unterstützten. Das ermöglichte neue Freiräume. Und ich suchte neue Mitmusiker! Bis heute bin ich leidenschaftliche Hobby-Schlagzeugerin bei der Chanson-Pop Band MISTRAL .

Jana Landolt wird Animo Coaching

Die Menschen und ihre Beweggründe interessieren mich, seit ich denken kann. Ich bin eine neugierige, geduldige und aufmerksame Zuhörerin. Dennoch wartete ich viele Jahre lang als Primarlehrerin auf den perfekten Moment, endlich eine Ausbildung im psychologischen Bereich anzugehen.

Dieser Tag kam nicht von selbst. Und so beschloss ich ausgerechnet während einer persönlich sehr herausfordernden Zeit, eine Weiterbildung zur psychologischen Beraterin/Personal Coach zu suchen. Ich fand ein Studium, das ich gut bewältigen konnte, und packte meinen Traum endlich an. Weil dies genau das Richtige für mich war, konnte ich die nötige Zeit und Kraft dafür aufwenden.

2016 gründete ich, Jana Landolt, mit Animo Coaching meine Praxis in Basel. Der Name bedeutet "ich ermuntere, rege an", "Schwung", "Geist, Seele". Darin ist vereint, was mich als Coach ausmacht und mir wichtig ist. 

Mit Herzblut unterstütze und inspiriere ich Menschen zu leben, wer sie wirklich sind.

Wir schaffen Klarheit, welche Ressourcen dazu vorhanden sind. Bedürfnisse dürfen wahrgenommen werden. Werte werden geklärt, Energien gebündelt. Ich helfe den Fokus zu halten auf das Wesentliche. Und ich glaube an mein Gegenüber auch dann, wenn es das selber gerade nicht kann. Zusammen bringen wir neuen Schwung in eingefahrene Situationen.

Wie ich zum ADHS fand

Als Lehrerin hatte ich immer wieder mit Kindern zu tun, die täglich kämpften:
Wenn sie sich zeigten, wie sie sind, eckten sie an. In der Wahrnehmung der anderen waren sie zu laut, zu wild, zu langsam, zu ehrlich.... Wenn sie eine Aufgabe präsentierten, gelang es ihnen oft nicht vollständig zu zeigen, was wirklich in ihnen steckte. Sie hatten eine fantastische Geschichte im Kopf, die sie jedoch einfach nicht zu Papier kriegten. Oder sie wussten ganz viel über ein Thema, waren dann aber in der Prüfungssituation durch Versagensangst blockiert.

Ich beobachtete das sinkende Selbstwertgefühl dieser Kinder. Schon nach wenigen Schuljahren trauten sie sich nur noch wenig zu. Ihre Eltern erschienen mir erschöpft vom Kämpfen, manchmal sogar hoffnungslos.

Ich realisierte, dass bei diesen Kindern oft ein ADHS diagnostiziert worden war. Ihre Direktheit, Herzlichkeit und Energie empfand ich stets als enorm bereichernd und inspirierend. Es beschäftigte mich immer mehr, dass sie durch ihr Sein  soviel Ungerechtigkeit und Abwertung ausgesetzt waren. Passende Unterstützung schien mir schwer zu finden. 

Zufällig stiess ich auf eine Weiterbildung zum ADHS- Coach und Verhaltenstrainer. Dies war genau der „missing link“: Er brachte mich auf die Menschen, die mich besonders herausfordern und motivieren. Und er verband meine neue Coaching-Tätigkeit mit meinen Erfahrungen als Lehrerin.

Je mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetzte, desto mehr wurde mir klar, dass auch Erwachsene von ADHS betroffen sind. Auch sie leiden oft unter tiefem Selbstbewusstsein, hadern mit ihren Lebensaufgaben und mit sich. Meine alte Frage tauchte wieder auf: 
Was braucht es, damit ein Mensch mutig und selbstbewusst seinen Weg beschreiten kann?

Heute unterstütze ich ADHS-Betroffene ihre besonderen Stärken zu finden und stolz auf sich zu sein. Ich begleite sie dabei ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen  und mutig nach eigenen Wünschen und Möglichkeiten zu gestalten.

Da ich so oft danach gefragt werde: Ich habe selber kein ADHS. Viele Besonderheiten davon sind mir aus meinem eigenen Erleben jedoch sehr vertraut. Zum Glück in so kleiner Form, dass es mich weder einschränkt noch belastet.

Den Fokus halten habe ich mir beigebracht, Ordnung und Struktur sind immer wieder herausfordernd und ich liebe impulsive, kreative Gedankengänge! Mein Einfühlungsvermögen, das grosse Wissen und die Erfahrung als Coach tragen ihr Weiteres dazu bei, dass sich meine ADHS-Kund:innen bei mir verstanden und aufgehoben fühlen.

Auf neuen Wegen

Im Sommer 2020 verliess ich den Schulbetrieb, um mich ganz auf Animo Coaching zu konzentrieren. Es war ein mutiger, befriedigender Schritt.

Seither habe ich mein Angebot stetig ausgebaut. Eine besondere Leidenschaft habe ich für Kurse und Webinare entwickelt. Ich biete regelmässig Veranstaltungen rund um ADHS in Zusammenarbeit mit Elpos an (ADHS-Organisation), insbesondere für Eltern und Lehrpersonen. Ein Gruppencoaching für Frauen mit ADHS gehört zum festen und beliebten Repertoire von Animo.

Stetige Weiterbildung ist mir wichtig, sei es im ADHS- oder allgemein im psychologischen Bereich und in Coaching-Tools. So wächst mein Repertoire stetig und verwebt sich zu meinem ganz eigenen, persönlich gefärbten Angebot.

Durch NeuroYoga®️ habe ich meine Begeisterung und Faszination für unser autonomes Nervensystem entdeckt. Das fliesst in mein Coaching ein und prägt auch mein Leben. Was es damit auf sich hat, beschreibe ich in einem Blog-Artikel. Viel Spass beim Eintauchen!

 

Lass uns in Kontakt treten!

In einem kurzen Kennenlern-Gespräch per Telefon, Zoom oder in einer Mail beantworte ich gerne deine Fragen zu meinem Coaching-Angebot. So finden wir gemeinsam heraus, ob ich dir bei deinen Herausforderungen helfen kann und ob du dich von mir begleiten lassen möchtest.

Auch in meinem monatlichen Newsletter lernst du mich besser kennen. Ich stelle darin meine aktuellen Angebote vor und verschenke persönliche, lebensnahe Inspiration.

Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!

Herzliche Grüsse,
Jana Landolt